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Guter (Bundes-) Rat ist männlich!

03.11.2015

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Oberösterreich hat nicht nur eine neue Landesregierung bekommen, im Rahmen der Landtagswahl wurden auch die Plätze der Bundesräte neu besetzt. Die ÖVP und die SPÖ mussten jeweils einen Sitz in der Länderkammer an die FPÖ abgeben, die Grünen behielten ihren. Die neue politische Vertretung Oberösterreichs im Bundesrat sieht daher wie folgt aus: 4 ÖVP (bisher 5), 3 FPÖ (bisher 1), 2 SPÖ (bisher 3) und 1 Grüne (bisher 1).



Wer geht wer kommt?

 

Die ÖVP entsendet keine neuen Räte nach Wien in die Länderkammer. Alle drei hatten bereits ein Mandat, Christian Jachs verliert seinen Sitz. Somit wird, wie auch in der vergangenen Legislaturperiode, die Oberösterreichische VP ausschließlich von Männern in der 2. Kammer vertreten. Diese sind Klaus Fürlinger, Gottfried Kneifel, Peter Oberlehner, und Ferdinand Tiefnig.

 

Der bisher einzige Oberösterreichische FPÖ Bundesrat Hermann Brückl wechselt in den Nationalrat. Er übernimmt das Mandat von Elmar Podgorschek, der als Landesrat nach Oberösterreich geht. Das neue Bundesratsteam der Blauen besteht nun aus Michael Raml, Thomas Schererbauer und Rosa Ecker. Ecker ist die einzige Oberösterreicherin in der Länderkammer.

 

Bei der SPÖ scheiden Werner Stadler und Elisabeth Reich aus. Mit Reich verliert die oberösterreichische SP auch ihre einzige Bundesrätin. Ewald Lindinger behält sein Mandat, neu hinzu kommt Michael Lindner.

 

Die Grünen ersetzen Efagani Dönmez durch David Stögmüller.

 

Nicht einmal ein Drittel Frauen

 

Im Bundesrat sind somit nicht einmal ein Drittel Frauen vertreten. Das unrühmliche Schlusslicht ist hier aber nicht Oberösterreich Schlusslicht, sondern Vorarlberg und die Steiermark: Diese beiden Bundesländer entsendeten ausschließlich Männer in die Länderkammer.

 

Interaktive Graphik zur Zusammensetzung des Bundesrates:

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