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In eigener Sache: Kein Interview mit der österreichischen EU-Parlamentarierin Barbara Kappel

30.05.2017

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Als wir unseren EU-Schwerpunkt planten, wollten wir vor allem jene Mitglieder des Europäischen Parlaments vorstellen, die im österreichischen Politik-Alltag weniger bekannt sind. Es war Anfang März, der Internationale Frauentag stand kurz bevor, und so sollten es die "unbekannten" Frauen sein, die wir zum Portrait einluden. 



Interviewfragen waren bald erarbeitet und verschickt, auf die Antworten mussten wir manchmal etwas länger warten. Für uns war das kein Problem, schließlich stand von 13. bis 16. März auch die monatliche Plenarwoche in Straßburg am Programm.

 

Caroline Graswander-Hainz (SPÖ), Angelika Mlinar (NEOS), Claudia Schmidt (ÖVP) und Monika Vana (GRÜNE) fanden dennoch Zeit unsere Fragen zu beantworten - herzlichen Dank nochmals dafür! Das ermöglichte uns, unserem Anspruch einer neutralen Berichterstattung gerecht zu werden, bei dem alle Parteien vertreten sind, die im Europäischen Parlament für die österreichischen Bürgerinnen und Bürger arbeiten.

 

Nur leider nicht ganz: Barbara Kappel (FPÖ) war trotz mehrmaliger Nachfrage nicht bereit uns zu erzählen, was sie über die Zukunfts-Szenarien der Europäischen Kommission, Frauenpolitik oder Marine Le Pen’s Überlegungen zum Thema FREXIT (Austritt Frankreichs aus der EU) denkt. Das respektieren wir selbstverständlich, finden es aber auch besonders schade, immerhin ist Kappel die einzige Frau im Quartett der freiheitlichen EU-Abgeordneten. Von Delegationsleiter Harald Vilimsky wollten wir uns die vorbereiteten Fragen dann  - wie vom Büro Kappel vorgeschlagen - doch nicht beantworten lassen.

 

Daten und Fakten zu Barbara Kappel finden Sie natürlich trotzdem in unserem Dossier.

 

Text: Mag. Dr. Michaela Amort, MES

Photo: European Parliament

 

Dieser Beitrag ist Teil einer Serie zum Schwerpunkt EU, bisher erschienen:

 

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