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Der neue Salzburger Landtag

13.06.2018

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Vor der Salzburger Landtagswahl haben wir die aussichtsreichen KandidatInnen näher beleuchtet. Nun - nach der Angelobung des neuen Landtages am 13.6.2018 - ist es Zeit, Bilanz zu ziehen: Wer vertritt die Interessen der SalzburgerInnen ab sofort? Alle Abgeordneten und die neue Landesregierung auf einen Blick.



Statistische Auffälligkeiten:

39 % der Abgeordneten sind weiblich

  • Das ist der höchste Frauenanteil unter den Landtagswahlen in diesem Jahr. Zum Vergleich: Er liegt jetzt in Kärnten bei 22 %, in Tirol bei 33 % und in Niederösterreich bei 27 %.
  • Den höchsten Frauenanteil aller Fraktionen haben die Grünen mit 67 %, gefolgt von der SPÖ mit 50 %. Es folgen ÖVP und NEOS mit je 33 %. Schlusslicht ist die FPÖ mit 29 %.
  • In der Landesregierung beträgt der Frauenanteil lediglich 29 %.

53 % der Abgeordneten sind AkademikerInnen
53 % der AkademikerInnen sind weiblich

  • Der Anteil der AkademikerInnen ist deutlich höher als in den anderen Landtagen, die 2018 gewählt haben.
  • Den höchsten Akademikeranteil haben die Grünen und die NEOS mit je 67 %, gefolgt von der SPÖ mit 63 %, der ÖVP mit 47 % und der FPÖ mit 29 %.
  • Karin Dollinger (SPÖ) hat vier akademische Grade
  • Der AkademikerInnenanteil in der Landesregierung liegt bei 86 % (!).

11 % Bürgermeister

  • Alle 4 im Landtag vertretenen Bürgermeister sind männlich, keine Akademiker und von der ÖVP. Der Anteil der Bürgermeister in der ÖVP-Fraktion beträgt somit 27 %.

 Die Räte:

Sonstiges:

  • Die Verteilung der Berufsgruppen ist ziemlich gleichmäßig. Auffällig ist, dass nur zwei Landwirte im Landtag vertreten sind.
  • Der älteste Abgeordnete ist der Landesparteiobmann der SPÖ, Walter Steidl (28.8.1957). Er ist auch der einzige Abgeordnete über 60, was für einen bemerkenswert jungen Landtag spricht.
  • Die jüngste Abgeordnete ist die Landesparteiobfrau der FPÖ, Marlene Svazek (13.5.1992), dicht gefolgt von Martina Jöbstl (24.2.1992), der Landesobfrau der Jungen ÖVP Salzburg.

 

Bildnachweis: "Salzburg" by Tekniska museet, CC BY 2.0

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