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EU-Wahl 2019: Die FPÖ

13.05.2019

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Die FPÖ ist zur Zeit mit vier MandatarInnen im Europäischen Parlament vertreten und Mitglied der "ENF - Europa der Nationen und der Freiheit". Der FPÖ-Delegationsleiter und Spitzenkandidat Harald Vilimsky ist stellvertretender Vorsitzender dieser 36 Mitglieder starken Fraktion. Die Abgeordneten kommen aus 8 verschiedenen EU-Ländern, die vertretenen Parteien werden überwiegend dem rechtspopulistischen bzw. rechtsextremen Lager zugeordnet.



Die FPÖ lehnt eine zentralistische Union ab und spricht sich für eine Gemeinschaft souveräner europäischer Staaten aus. Sie ist gegen die Verlagerung nationalstaatlicher Kompetenzen nach Brüssel und fordert eine Prüfung, welche Bereiche von EU-Ebene wieder auf Länderebene transferiert werden können. Den Schutz der EU-Außengrenzen sieht die FPÖ als eine der Hauptaufgaben der Europäischen Union, jeder Staat soll selber entscheiden, wie viele Flüchtlinge er aufzunehmen bereit ist.

Die aussichtsreichsten KandidatInnen

Mit Harald Vilimsky stellt sich der derzeitige FPÖ Delegationsleiter der Wiederwahl. Seine politischen Wurzeln liegen in der Bezirkspolitik in Wien-Mariahilf. Er war Mitglied des Bundesrates, Abgeordneter zum Nationalrat und ist seit 2014 Europaparlamentarier. Sein berufliches Leben hat Vilimsky ebenfalls fast ausschließlich in der FPÖ verbracht: 1991 startete er als Pressereferent im FPÖ-Parlamentsklub und wechselte danach zwischen FP Wien und FPÖ Bund. Seit 2006 ist er FPÖ-Generalsekretär. 

 

Dossier von Harald Vilimsky

 

Als Listenzweiter kandidert der EU-Abgeordnete Georg Mayer. Der Steirer ist studierter Jurist und ebenfalls seit 2014 im EU-Parlament. Zuvor war er Abgordneter im Steirischen Landtag. Beruflich war Mayer im Landesdienst in der Steiermark, bzw. in den Büros Ursula Haubner (BMSGK) und Böhmdorfer (BMJ). Er war auch langjähriger Mitarbeiter von Andreas Mölzer. Georg Mayer ist Mitglied des Akademischen Corps Vandalia Graz.

 

Dossier von Georg Mayer

 

Auf Platz Nummer drei kandidiert Petra Steger. Sie ist seit 2013 FPÖ Nationalratsabgeordnete und war zuvor Bezirksrätin in Wien-Meidling. Die ehemalige Leistungssportlerin studiert mit Unterbrechungen seit 2005 Rechtswissenschaften bzw. Wirtschaftsrecht und Internationale Betriebswirtschaft. Sie ist die Tochter des Vorsitzenden des ORF-Stiftungsrates und Vizekanzlers a.D. Norbert Steger

 

Dossier von Petra Steger

 

Roman Haider, Nationalratsabgeordneter aus Oberösterreich, ist auf Listenplatz vier gereiht. Neben seiner Tätigkeit als Abgeordneter, er zog 2008 für die FPÖ in den Nationarat ein, engagiert er sich auch in seiner Heimatgemeinde Aschach an der Donau als Gemeinderat. Haider hat Betriebswirtschaftslehre studiert und ist Geschäftsführer einer GmbH, erhält jedoch kein meldepflichtiges Einkommen durch diese Tätigkeit. Er ist Mitglied der pennalen Burschenschaft p.c.B! Donauhort Aschach.

 

Dossier von Roman Haider

 

Auf Listenplatz fünf kandidiert Vesna Schuster. Die diplomierte Personalverrechnerin und Unternehmerin ist seit 2018 Abgeordnete im Niederösterreichischen Landtag. Sie gilt als Quereinsteigerin.

 

Dossier von Vesna Schuster

 

Elisabeth Dieringer-Granza, Landtagsabgeordnete in Kärnten, ist auf Listenplatz sechs gereiht. Sie hat Lehramt für Geschichte/Sozialkunde und Italienisch sowie Museumswissenschaften studiert. Neben ihrer Tätigkeit als Abgeordnete zum Kärntner Landtag ist Dieringer-Granza noch Gemeinderätin in Villach und unterrichtet an einem Gymnasium. Sie ist Stellvertreterin des FPÖ-Landesparteiobmannes Gernot Darmann und bei der Initiative Freiheitlicher Frauen engagiert.

 

Dossier von Elisabeth Dieringer-Granza 

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