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Timeline: Die Entstehungsgeschichte des Team Stronach für Österreich

23.10.2012

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Österreichs Nationalrat steht kurz davor, erstmals in seiner Geschichte sechs Fraktionen zu beheimaten. Durch den Wechsel eines fünften BZÖ-Abgeordneten zum Team Stronach ist die Genehmigung des Antrags auf Klubstatus sehr wahrscheinlich geworden. "Meine Abgeordneten" hat visualisiert, wie binnen eines Jahres aus einer Idee eine neue Partei wurde. 

Die politischen Aktivitäten Stronachs beginnen im November 2011, als der Austrokanadier sein „Frank Stronach Institut für sozialökonomische Gerechtigkeit“ gründet. Nachdem Stronachs Gespräche mit BZÖ und LIF scheitern, ruft der Milliardär eine eigene Bewegung aus. Nach und nach wechseln immer mehr aktive Abgeordnete zum „Team Stronach für Österreich“. Nach dem letzten Wechsel von Stefan Markowitz verfügt die neue Partei über 5 Abgeordnete, die bei der letzten Wahl mit dem BZÖ in den Nationalrat eingezogen sind.

Das ist entscheidend für einen Status als Parlamentsklub sein. Da dem Liberalen Forum 1993 der Status als Klub genehmigt wurde, sieht etwa der Verfassungsjurist Heinz Mayer gegenüber derStandard.at keinen Grund, warum beim Team Stronach anders entschieden werden sollte. Inzwischen hat das BZÖ eine Klage gegen Stronach und Lugar eingereicht: Dem Parteigründer und dessen designiertem Klubobmann wird Bestechung von Amtsträgern vorgeworfen.

Der Status als Parlamentsklub bringt mehrere Vorteile, etwa finanzielle Unterstützung (rund 1,4 Mio Euro) und Plätze in den Ausschüssen des Nationalrats. Außerdem lädt der ORF nur Klubobleute und Parteichefs der Parlamentsklubs zu Wahlkonfrontationen ein.

Die Chronologie der Ereignisse - zum Vergrößern auf Grafik klicken:



Copyright der Porträts: Parlamentsdirektion/Wilke

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