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Aufruf: Wählen gehen!

28.09.2013

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"Meine Abgeordneten" informiert über KandidatInnen, Zeitplan und die richtige Stimmabgabe. 

Wann: Am Sonntag, 29.9., wählt Österreich. Die Öffnungszeiten der Wahllokale differieren stark: Während beispielsweise in Wien von 07:00-17:00 Uhr gewählt werden kann, sind manche Vorarlberger Wahllokale nur bis 11 Uhr vormittags geöffnet. Daher sollte man sich unbedingt über die Öffnungszeiten seines Wahllokales informieren, z.B. beim BMI.

Wo: Ohne Wahlkarte ist das Wählen nur im zugeteilten Wahllokal möglich. Jeder wahlberechtigte Österreicher erhielt in den letzten Wochen eine „Amtliche Wahlinformation“, in der das zugeteilte Wahllokal bekanntgegeben wurde. Ohne Wahlkarte darf ausschließlich in diesem Wahllokal gewählt werden. Wahlkarten konnten bis Freitag, 27.9., beantragt werden. Wer also noch keine Wahlkarte hat, muss unbedingt in seinem zugewiesenen Wahllokal wählen gehen - und, wie bereits erwähnt, dessen Öffnungszeiten beachten. Wichtig: Ausweis mitnehmen!

Wie: Prinzipiell kann der Wähler vier Entscheidungen treffen: Zuerst wählt er eine der zur Wahl stehenden Parteien. Anschließend kann er - wenn er möchte - Vorzugsstimmen auf Bundes-, Landes- oder Regionalwahlkreis-Ebene vergeben. Er kann sich für drei unterschiedliche KandidatInnen entscheiden oder dreimal dieselbe Person wählen (wenn diese auf allen drei Ebenen kandidatiert).

Die Liste der KandidatInnen im Regionalwahlkreis befindet sich direkt auf dem Wahlzettel und ist anzukreuzen. Wer auf Bundes- oder Landeswahlvorschlägen kandidiert ist einem Aushang im Wahllokal (nicht zwingend in der Wahlkabine!) zu entnehmen. Man kann sich natürlich auch vorab auf der Website des BMI informieren (LINKS Bundeswahlvorschläge, Landeswahlvorschläge). Auf den Stimmzettel ist dann der Name oder die Wahlnummer des bevorzugten Kandidaten zu notieren. Wichtig: Partei des bevorzugten Kandidaten und gewählte Partei müssen übereinstimmen. Wird z.B. SPÖ angekreuzt, aber eine Vorzugsstimme an einen ÖVP-Kandidaten abgegeben, zählt nur die Wahl der SPÖ.


Essentiell ist, dass die Präferenz deutlich erkennbar ist. Am einfachsten ist natürlich das obligatorische Kreuz bei der gewünschten Partei sowie Blockbuchstaben oder Wahlnummer beim Vorzugsstimmen-Kandidaten. Prinzipiell sind aber auch andere Modi möglich, wie eine Broschüre des BMI erklärt.

Wen: Österreichweit stehen alle im Parlament vertretenen Parteien sowie KPÖ, Neos und die Piratenpartei zur Wahl. In einzelnen Bundesländern sind auf dem Stimmzettel auch noch die CPÖ, Der Wandel, die SPL, die EU-Austrittspartei und die Männerpartei zu finden. Alle Informationen über die wichtigsten KandidatInnen zur Nationalratswahl finden Sie auf "Meine Abgeordneten": http://www.meineabgeordneten.at/Abgeordnete .

Ergebnis: Sobald das letzte Wahllokal um 17 Uhr geschlossen ist, veröffentlichen Medien die erste Hochrechnung. Das vorläufige amtliche Endergebnis wird von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) um 19.30 im Parlament verkündet. Innerhalb der nächsten Tage werden noch Briefwahlkarten ausgezählt, Mitte der nächsten Woche steht das endgültige amtliche Endergebnis fest. 

Bild: Creative Commons, Wikimedia

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