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EU-Wahl 2019: Die Christen mit Daniel Dragomir

07.03.2019

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Die Christliche Partei Österreichs (CPÖ) sieht sich als Partei der Familie und strebt ein Wirtschafts- und Sozialsystem auf Basis der christlichen Soziallehre an. Neben der christlichen Kultur selbst nennt die Partei drei Schwerpunktthemen: Ehe und Familie, Erziehung und Bildung sowie Lebensschutz. Sie will mit ihrem Spitzenkandidaten Daniel Dragomir ins EU-Parlament einziehen.



Die Hürde: 2.600 Unterstützungserklärungen

Bevor der gebürtige Rumäne Dragomir offiziell ins Rennen um einen Platz im EU-Parlament gehen darf, müssen jedoch 2.600 Unterschriften gesammelt werden. Bei der EU-Wahl 2014 trat die CPÖ nicht selbst an, sondern unterstützte die Reformkonservativen (REKOS) mit Ewald Stadler als Spitzenkandidaten.

 

Die CPÖ

Die Partei definiert die Ehe als Verbindung von Mann und Frau und über die Fähigkeit, Familien zu bilden. Als solche soll sie verfassungsrechtlich geschützt werden. Steuer-, Sozial- und Arbeitsrecht sollen nach den Bedürfnissen von Familien ausgerichtet werden und Erziehung entsprechend der religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen der Eltern stattfinden. Die CPÖ tritt als Abtreibungsgegner auf und fordert vollen Rechtsschutz für menschliches Leben ab dem Zeitpunkt der Empfängnis. Auf europäischer Ebene ist die CPÖ Teil des European Christian Political Movement (ECPM), die mit sechs Abgeordneten im EU-Parlament vertreten ist. Die CPÖ steht für ein Europa der Vaterländer auf Grundlage gemeinsamer Werte, dem Frieden, der Völkerverständigung und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

 

Der Spitzenkandidat

Daniel Dragomir ist Listenerster der CPÖ. Für den 1971 in Rumänien Geborenen stehen die Themen Sicherheit, Lebensschutz und nationale Identität im Mittelpunkt. Für Dragomir ist es nicht die erste EU-Wahl; Der Arbeiter kandidierte 2014 auf Listenplatz 12 der REKOS. Er ist oberösterreichischer Landesparteichef der CPÖ und ließ im Landtags- bzw. Gemeinderatswahlkampf 2009 durch abwertende Sager gegen Homosexuelle und Moslems in seiner Heimatgemeinde Atzbach aufhorchen.

 

Hier geht es zum Dossier von Daniel Dragomir.

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