27.06.2013

Nationalratspräsident Graf: Abschied aus Parlament

Nationalratspräsident Graf: Abschied aus Parlament
Nationalratspräsident Graf: Abschied aus Parlament

Der dritte Nationalratspräsident Martin Graf (FPÖ) hat heute, 27.6., seinen Rückzug aus dem Nationalrat bekannt gegeben. Er wird bei der Nationalratswahl 2013 nicht mehr kandidieren. Damit ist Graf nicht allein: Zahlreiche hochrangige Abgeordnete kehren im Herbst der Bundespolitik den Rücken.  

Graf verlässt den Nationalrat nach beinahe 20 Jahren als Abgeordneter. Der Dritte Nationalratspräsident begründet seinen Rückzug im FPÖ-TV-Interview mit einer „Schmutzkübelkampagne“, die vonseiten der SPÖ gegen ihn geplant sei. Graf sah sich in den vergangen Monaten heftiger Kritik ausgesetzt, unter anderem wegen der Meschar-Privatstiftung  und seiner Tätigkeit in Seibersdorf.

Zahlreiche Parlamentarier verlassen Parlament 

Graf ist nicht der einzige Spitzenpolitiker, der ab Oktober ein Leben abseits der Politik genießen kann. Ihren Rückzug angekündigt haben beispielsweise der ehemalige Minister Martin Bartenstein (ÖVP) und Gewerkschafter Wilhelm Haberzettl (SPÖ). Laut einem Bericht der Tiroler Tageszeitung soll auch GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer (ÖVP), Grafs Kollege als Nationalratspräsident, nicht mehr antreten. 

Bild: Parlamentsdirektion/Wilke

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